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Sonntag - 16 | 12 | 2018


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Jahresbericht 2013 des Frauenhauses Emden



Das vergangene Jahr war gekennzeichnet durch viel verschiedene Problembereiche, Aktivitäten, Aktionen und die Fortsetzung von Themen, die schon in 2012 begonnen wurden.

Die Bereiche des Frauenhaues Emden – die Frauenberatungsstelle, die BISS Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt, das stationäre Wohnen und der Notruf nach sexueller Gewalt wurden in unterschiedlicher Weise nachgefragt. Die ambulanten Angebotsbereiche die Frauenberatungsstelle und die BISS Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt wurden gut angenommen, wobei die Fallzahlen der BISS leicht rückläufig waren. Auf dieses Problem wird noch gesondert eingegangen (siehe Punkt 5.1 des Jahresberichts) Das stationäre Wohnen war zu 44,2 % ausgelastet.

Die Kooperations- und Vernetzungsarbeit in der Stadt Emden im Bereich häusliche Gewalt wurde weiter intensiviert. In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis gegen Gewalt wurde eine Aufbauveranstaltung für Fachleute zum Thema: Kooperation und Vernetzung bei häuslicher Gewalt angeboten, um die Zusammenarbeit der einzelnen Institutionen weiter zu verbessern (siehe Punkt 3 des Jahresberichts).

Die Öffentlichkeits - und Präventionsarbeit wurde weiter entwickelt. Die große Ausstellung "Rosenstraße 76", die über die ev.-luth. Landeskirche organisiert wurde, öffnete Türen und stellte das Problem häusliche Gewalt noch einmal ganz anders dar und war für einen großen Besucherkreis sehr beeindruckend (siehe Punkt 4.1 des Jahresberichts).

Zum Ende des Jahres beschäftigten wir uns noch mit neuen Konzepten in der Frauenhausarbeit und besuchten eine Fachtagung in Amsterdam. Das niederländische Konzept des "Oranjehuis" war sehr interessant und es sollte geprüft werden, inwieweit dieses in die Arbeit unseres Hauses mit einfließen könnte. Wir bedanken uns sehr herzlich bei unseren UnterstützerInnen, SponsorInnen, Institutionen und Einzelpersonen.

Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr wieder konkrete persönliche und finanzielle Zuwendungen für unsere Arbeit mit den von Gewalt betroffenen Frauen mit ihren Kindern bekommen haben. Neben den festen Zuwendungen des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration und dem Zuschuss der Stadt Emden benötigen wir für unsere Arbeit auch immer wieder Spenden. Unser Dank gilt insbesondere der Volkswagen AG, der Schnedermann-Brons-Stiftung, den Kirchengemeinden Westerhusen und Hinte, dem Drogerie Markt DM und verschiedenen SpenderInnen. Ohne Ihre Unterstützung wären die vielfältigen Aufgaben des Frauenhauses Emden nicht möglich – vielen, vielen Dank.

Für alle Mitarbeiterinnen des Frauenhauses Emden
Gabriele Horn-Wulfke
Einrichtungsleitung

Datei öffnen Jahresbericht 2013 [ 2069.47 kb ]


 

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