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Sonntag - 16 | 12 | 2018


 

Paarberatung bei häuslicher Gewalt



Häusliche Gewalt in Paarbeziehungen ist ein großes Problem in unserer Gesellschaft. Es gibt viele Hilfsangebote für betroffene Frauen mit Kindern, wenn sich das Paar trennen möchte.

In Emden sind schätzungsweise 5.200 Frauen im Alter von 16 - 85 Jahren mindestens einmal im Leben von häuslicher Gewalt betroffen. Häusliche Gewalt kann auch von Frauen ausgehen und auch wechselseitig ausgeübt werden.

Vielfach erleben wir es in unserer Arbeit, dass die Paare zusammenbleiben möchten - die Gewalt soll aufhören.

Die Frauen kehren aus dem Frauenhaus oft zurück in ihre Beziehungen, ohne, dass es eine Aufarbeitung der Gewalt gab. In den Fällen häuslicher Gewalt, die über die Polizei an die BISS Beratungs- und Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt herangetragen werden, bleiben die Paare meistens in der gemeinsamen Wohnung zusammen. Auch nach einem Platzverweis durch die Polizei wird die Beziehung oft aufrechterhalten.

Dieses stellt ein großes Sicherheitsrisiko für die betroffenen Frauen dar und hat oft gravierende Auswirkungen auf die Kinder in diesen Familien. Die gewaltausübenden Partner möchten oft auch an der Beziehung festhalten. Eine Aufarbeitung des Gewaltverhaltens wird notwendig, um auch für die Kinder ein sicheres familiäres Umfeld zu schaffen. Außerdem kommt es häufig auch nach der Trennung noch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, vor allem, wenn es um die gemeinsame Verantwortung für Kinder geht, die im Rahmen einer Paarberatung bearbeitet werden können, wenn beide Partner dieses wünschen.


Zielgruppe:

  • Paare, deren gegenwärtiges Paar- oder Familienleben durch psychische/physische Gewalt belastet ist
  • Paare, die eine ehemals durch Gewalt geprägte Beziehung wieder aufnehmen möchte
  • Paare in Trennung, deren Begegnung im Rahmen des Kontaktes mit den gemeinsamen Kindern durch Gewalt geprägt ist und die in Zukunft ohne Gewalt miteinander leben/kommunizieren möchten.


Beratungsvoraussetzung:

  • Die Beratung wird von beiden Partnern gewünscht
  • Sicherheits- und Risikoscreening vor Beginn und Während des Beratungsprozesses
  • Verantwortungsübernahme des Täters.
        

Darüber reden – wann, wenn nicht jetzt?

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Frauenhaus & Notruf

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Letzte Aktualisierung: Juli 2018
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